«Die illegale Pfarrerin»

Hörausstellung

27. September bis 19. November 2022
Kirche Haldenbüel, Hochstrasse 2, Gossau SG
1_0_caprez_001_sw02-1JPG (Foto: Christina Caprez)
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Zeit

Mo - Fr, 8.00 bis 19.00 Uhr
Sa - So, 9.00 bis 19.00 Uhr (ausgenommen Gottesdienste und Veranstaltungen)

Projekt und Geschichte

Eine Enkelin von Greti Caprez-Roffler macht sich auf Spurensuche und stösst auf die aussergewöhnliche Emanzipationsgeschichte ihrer Grossmutter, die im Dorf Skihosen für Mädchen einführte und ihren Söhnen das Stricken beibrachte.
Christina Caprez, Soziologin und Journalistin, erzählt die Geschichte ihrer Grossmutter Greti Caprez-Roffler (1906 – 1994) der ersten vollamtlichen Gemeindepfarrerin in Europa.
Am 13. September 1931 wagt das Bergdorf Furna im Prättigau einen Schritt, den zuvor noch keine Gemeinde in der Schweiz getan hat: Es wählt eine Frau zur Pfarrerin gegen die herrschenden Gesetze. Greti Caprez-Roffler ist damals 25jährig, frisch gebackene Theologin und Mutter. Sie zieht mit ihrem Baby nach Furna, ihr Mann bleibt als Ingenieur in Pontresina.
Auch als die kantonalen Behörden das Kirchgemeindevermögen konfiszieren, arbeitet die Pfarrerin weiter, für «Gottes Lohn». Erst 1963 wird Greti Caprez-Roffler ordiniert, zusammen mit 11 weiteren Theologinnen im Grossmünster in Zürich.
Die Geschichte einer Frau, die mutig Herausforderungen annahm und so andere mit herausfordert(e).

6 Guckkästen mit Hörgeschichten, Fotos und Alltagsobjekten
Gesamthörzeit: ca. 45 Minuten
Auch mit eigenem Handy und selbst mitgebrachten Kopfhörern via QR-Code vor Ort hörbar

Agenda «Die illegale Pfarrerin»
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